Kulturkritik im Pejorativ

Die Verleihung des deutschen Fernsehpreises nach E. Heidenreich

Die Verleihung des deutschen Fernsehpreises nach E. Heidenreich

Ob das Fernsehprogramm nun gut oder schlecht ist, ist mir völlig egal, aber Reich-Ranicki mag ich. Sah ihn mal live während meines Schulpraktikums beim SWR – ich stand oben an der Treppe, er unten vor einer Wand und fluchte den ihn fotographierenden Fotographen in Grund und Boden, der möge doch endlich mal machen, er sei alt und wolle nicht so lange sinnlos in der Gegend herumstehen. Was Reich-Ranicki meisterhaft beherrscht ist das Giftzwergentum.

Für noch mehr Giftigkeit verweise ich auf diesen FAZ.NET-Artikel Elke Heidenreichs. Ihr Gift habe ich hier spaßeshalber mal extrahiert:

Eine Halle, die kaum auszuhalten ist
Coloneum heißt die Scheußlichkeit
[Gottschalk] ohne einen Funken von Witz oder Geist „Moderationen“ herunterhudelt
endloser Unsinn
ein Ärgernis ohnegleichen
Verdammtnochmal
furchtbar unfähigen, unzumutbaren Gestammel
jämmerlich
wie arm, wie verblödet, wie kulturlos, wie lächerlich
unterirdische Sendung
diese armselige, grottendumme Veranstaltung
stundenlangen Schwachsinn in hässlicher Kulisse
diese verhunzte Veranstaltung, diese grenzenlose Flachheit
[Gottschalk] ist nicht intelligent, er ist nicht charmant, er hat keinen Witz
hirnlose Scheiße
verknöcherte Bürokarrieristen
verlotterten Sendern
desolaten Abends
grauenvolle Veranstaltung

Das macht 19 Schimpfwörter und ähnliche Ausdrücke in 18 Absätzen (Einzeiler nicht mitgerechnet). Respekt!

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