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	<title>Kommentare zu: &#8222;Man darf das mit dem Richtig und Falsch nicht so dogmatisch sehen&#8220;</title>
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	<description>Kleines Sprachblog</description>
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		<title>Von: [Lesetipp] Rudi Keller über Sprachwandel &#171; [ʃplɔk]</title>
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		<dc:creator>[Lesetipp] Rudi Keller über Sprachwandel &#171; [ʃplɔk]</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 May 2009 18:45:54 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Hand in die Linguistik, hat der Süddeutschen vor fast einem Jahr ein Interview gegeben. (Gefunden hier.) Es geht, natürlich, um Sprachwandel. Ich finde es eher so lala, vieles wird nur angerissen und [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Hand in die Linguistik, hat der Süddeutschen vor fast einem Jahr ein Interview gegeben. (Gefunden hier.) Es geht, natürlich, um Sprachwandel. Ich finde es eher so lala, vieles wird nur angerissen und [...]</p>
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		<title>Von: gyokusai</title>
		<link>http://immernurnoergeln.wordpress.com/2008/06/29/man-darf-das-mit-dem-richtig-und-falsch-nicht-so-dogmatisch-sehen/#comment-31</link>
		<dc:creator>gyokusai</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jul 2008 09:33:31 +0000</pubDate>
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		<description>Rudis &lt;i&gt;Sprachwandel: Von der unsichtbaren Hand der Sprache&lt;/i&gt; ist eine zwar schon etwas ältere, aber absolut empfehlenswerte und spannende Lektüre, insbesondere hinsichtlich des &quot;Phänomens der unsichtbaren Hand&quot;, der Frage, was Sprache überhaupt ist, wofür wir sie benutzen und unter welchen Umständen sie --- in Form einer &quot;Conjectural History&quot; --- entstanden sein könnte. Hier eine meiner Lieblingsstellen (in der veralteten 1. Auflage Seite 19):

&lt;blockquote&gt;
Die typische Form, den Wandel der Sprache zu wahrzunehmen, scheint darin zu bestehen, ihn als Verfall zu erleben. Ist es nicht merkwürdig, daß unterschiedliche Verfallstheoretiker seit mehr als 2000 Jahren immer wieder den zunehmenden Verfall ihrer jeweiligen Muttersprache beklagen, ohne je ein Beispiel für eine tatsächlich verfallene Sprache vorweisen zu können? Es scheint auch niemanden zu geben, der bereit wäre, den Verfall seiner eigenen individuellen Sprache zu bedauern: &quot;Ach, was schreibe ich für ein verkommenes Deutsch im Vergleich zu meinen Großeltern!&quot; Sprachverfall ist immer Verfall der Sprache der anderen. Das sollte stutzig machen.
&lt;/blockquote&gt;

Genau!
^_^J.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Rudis <i>Sprachwandel: Von der unsichtbaren Hand der Sprache</i> ist eine zwar schon etwas ältere, aber absolut empfehlenswerte und spannende Lektüre, insbesondere hinsichtlich des &#8222;Phänomens der unsichtbaren Hand&#8220;, der Frage, was Sprache überhaupt ist, wofür wir sie benutzen und unter welchen Umständen sie &#8212; in Form einer &#8222;Conjectural History&#8220; &#8212; entstanden sein könnte. Hier eine meiner Lieblingsstellen (in der veralteten 1. Auflage Seite 19):</p>
<blockquote><p>
Die typische Form, den Wandel der Sprache zu wahrzunehmen, scheint darin zu bestehen, ihn als Verfall zu erleben. Ist es nicht merkwürdig, daß unterschiedliche Verfallstheoretiker seit mehr als 2000 Jahren immer wieder den zunehmenden Verfall ihrer jeweiligen Muttersprache beklagen, ohne je ein Beispiel für eine tatsächlich verfallene Sprache vorweisen zu können? Es scheint auch niemanden zu geben, der bereit wäre, den Verfall seiner eigenen individuellen Sprache zu bedauern: &#8222;Ach, was schreibe ich für ein verkommenes Deutsch im Vergleich zu meinen Großeltern!&#8220; Sprachverfall ist immer Verfall der Sprache der anderen. Das sollte stutzig machen.
</p></blockquote>
<p>Genau!<br />
^_^J.</p>
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