Leider besitze ich kein iPhone, um selbst herauszufinden, ob das hier wirklich so gut funktioniert. Und ob man auch mit albernen Akzenten sprechen kann, ohne die App zu überfordern.
Ich mache es mir einfach und verlinke einfach auf das Bremer Sprachblog und die Piraten. Und natürlich auf die ePetition, um die es geht.
Da ich mittels Praktikum zur Zeit das Privileg habe, Berufspolitikern über die Schulter schauen zu dürfen, weiß ich, dass diese Form der Petition sehr wohl wahrgenommen und auch ausdrücklich begrüßt wird. Das mag nicht immer zu von den Mitzeichnern gewünschten Ergebnissen führen, aber zumindest kommen die Themen so bei den Abgeordneten und der Öffentlichkeit an und wir zeigen, dass noch nicht alle der Politikverdrossenheit erlegen sind.
Thomas Paulwitz hat es schwerer als ich. Wenn ich nichts zu bloggen habe, dann lasse ich es einfach, wenn Paulwitz aber nichts zu sagen hat, dann hat er ein Problem, denn er muss wöchentlich eine Kolumne für die Junge Freiheit abliefern. In der jüngsten Ausgabe hat er sich Forschungsergebnisse einer Gruppe von Wissenschaftlern zum Spracherwerb vorgenommen. Er staunt, dass man die Sprache eines Kindes schon im ungeborenen Alter beeinflussen kann. Er lästert, da könne man ja pränatalen Fremdsprachenunterricht einführen, um noch früher noch mehr Englisch an das Kind zu bringen. Weiterlesen »
Es war so schön ruhig geworden um die Nörglerfraktion. Lag vielleicht am nervenaufreibenden Wahlkampf, in dem das Thema Deutsch (“ins Grundgesetz!”) natürlich keinerlei Rolle spielte – außer in Empfehlungsschreiben der Deutschen Sprachwelt. Jetzt ist die Wahl vorbei und Spiegel Online scheinen die Inhalte auszugehen. Jeden Tag mindestens einen Artikel lesen zu müssen, in dem steht, dass die Wirtschaftslage entweder besser wird oder schlechter, ist auch auf Dauer eher langweilig. Weiterlesen »
Ein schönes Video der Richard-Dawkins-Foundation macht gerade die Runde auf einschlägigen Seiten, und da es auch gut zur Sprachnörgeldebatte passt, poste ich es hier ebenfalls:
Wählen ist schwierig, scheinbar haben es bei der Europawahl knapp 60% wieder nicht hinbekommen. Da ist es gut, wenn man gesagt bekommt, wie es richtig funktioniert. Das geht am besten mit rhetorischen Tricks – die Wahlflyer, die man so bekommt, sind ja immer voll davon, zwei davon fand ich diesmal besonders beeindruckend. Da wäre einmal die FWG, die uns das Kreuzchen-Machen bei der rheinland-pfälzischen Kreistagswahl so erklärt: Weiterlesen »
Über den Niedergang deutscher Bildungs- und Wissenschaftsstandards scheinen sich dieselben Leute zu beschweren wie über den Niedergang der deutschen Sprache: nämlich immer die Falschen, also die, die besser ruhig wären. Professoren an theologischen Fakultäten an staatlichen Hochschulen sind zum Beispiel ungeeignet, um über die Einschränkung der akademischen Freiheit zu mäkeln. Freilich hält das nicht alle davon ab, es doch zu tun. Soviel intellektuelle Unredlichkeit muss sein.
Studenten der Uni Mainz amüsieren sich derzeit über einen Spruch, den ein Bachelorphobist an das Forum der Uni geschmiert hat – in welchem übrigens auch die theologischen Fakultäten untergebracht sind. Ob der ehemalige Herr Professor…? Weiterlesen »
In meiner ehemals großen Sammlung alberner jpgs befand sich mal ein eingescannter Wörterbucheintrag leverkusen, ein Verb, dass das Versagen in letzter Minute beschreibt, natürlich gemünzt auf die Saison, in der ein gewisser Verein aus der Leverkusener Gegend drei Titel auf den letzten Metern vergab. Werder Bremen erinnert mich daran so ein bisschen (ich mag die Bremer, nur um das klar zu stellen) – die hätten in den letzten Jahren gefühlte sieben Mal den verdammten UEFA-Cup gewinnen können, weil sie stets eines der stärksten Teams im Wettbewerb hatten, nachdem sie aus der Champions League ausgeschieden waren. Wenn es mit dem DFB-Pokal nichts wird, könnte man auch von bremen sprechen. Weiterlesen »
Sprachnörgler haben manchmal ein Image-Problem, dann nämlich, wenn sie in die deutschtümelnde oder gar politisch allzu rechte Ecke gedrängt werden. Vermutlich tut man ihnen damit unrecht, aber sie machen es einem auch nicht leicht. Thomas Paulwitz etwa, bekannt vor allem von der Deutschen Sprachwelt, mag Klischees sehr gerne oder hat einen sympathisch offensiven Humor.
Er kolumniert seit kurzem in der Jungen Freiheit, also dem Blatt, in dem Klischee-Deutschtümler am ehesten publizieren sollten, und natürlich tut er das über Sprache und deren vermeintliche Schutzbedürftigkeit. In seinem letzten Beitrag ging es ihm um einen Wanderweg, der das Pech hat, durch eine urteutonische Gegend zu führen – den Teutoburger Wald samt reichsgeschichtlich unbedeutender Peripherie. ZDF-Kunden wissen: Hier ist nun der zweite Sprachschützer-Fettnapf, der deutsche Freiheitskämpfer Arminius. Da darf sich Herr Paulwitz wirklich nicht beklagen. Weiterlesen »
Bevor ich demnächst wieder etwas mehr Zeit habe, halbwegs gehaltvolle Beiträge zu posten, will ich hier eben noch einen kleinen Tipp zum Thema Interpunktion loswerden und hilfreiche Englischvokabeln mitliefern…